Tiefland
Bei dieser schönen Aufsammlung handelt es sich um eine Art aus dem Formenkreis von Hydnophytum petiolatum. Auffallend sind die sehr stark verdickten Nodien (Blattknoten).Neu!
Hydnophytum dentrecastenseHydnophytum dentrecastense Jebb & C.R.Huxley ist eine terrestrisch wachsende Art der Familie Rubiaceae, die ausschließlich von Normanby Island im D'Entrecasteaux-Archipel (Papua-Neuguinea) bekannt ist. Sie besiedelt offene Wälder und Gebüsch auf ultramafischen Böden in Höhenlagen von etwa 400–600 m. Die Hohlräume des Caudex werden nicht von Ameisen besiedelt, sondern enthalten häufig Regenwasser und werden regelmäßig von Schaben bewohnt.Charakteristisch für die Art ist der relativ kleine, unregelmäßig kugelige Caudex mit auffallend großen, konischen Eingangsöffnungen. Die Triebe sind vierkantig und tragen lanzettliche Blätter mit einer auffallend silbrig-grünen Blattoberseite und deutlich zurückgerollten Blatträndern. Die paarweise angeordneten Blütenstände sind sitzend bis kurz gestielt und tragen weiße, heterostyle Blüten mit einem Haarring im Schlund der Kronröhre. Die Früchte sind kleine, rote Beeren. Die Kombination aus vierkantigen Sprossen, der silbrig-grünen Blattoberseite, den zurückgerollten Blatträndern und den großen Eingangsöffnungen des Caudex stellt die wichtigsten Bestimmungsmerkmale der Art dar.In Kultur wachsen die Pflanzen gut in grobem Torfsubstrat obwohl sie in der Natur auf ultramafischen Böden gefunden wurden.
Eine relativ neue Art aus Australien.
I believe, this is the elusive Hydnophytum mamberamoense or a related species. Unfortunately, the type specimen is quite incomplete, so I am a bit reluctant to call it H. mamberamoense.However having seen the species in the field, I am quite sure that this is neither a Hydnophytum, nor a Myrmecodia but rather belongs into a yet to be described new genus of Hydnophytinae!This strange species from the southern coast of Irian Jaya does not really fit into any of the other genuses of Hydnophytinae. At first sight, the caudex looks Myrmecodia-like but appears to be less organanized and very irregular. The inflorescence does not fit into Myrmecodia either. Very interesting!
Hydnophytum radicansHydnophytum radicans Becc. ist eine epiphytische Art der Familie Rubiaceae, die in den Tieflandregenwäldern Neuguineas vorkommt. Sie wächst auf Baumstämmen und Ästen in feuchten Wäldern und bildet einen knollenartigen Caudex mit einem verzweigten Hohlraumsystem. Im Gegensatz zu vielen anderen Vertretern der Hydnophytinae werden die Hohlräume überwiegend nicht von Ameisen, sondern von verschiedenen Wirbellosen und gelegentlich auch kleinen Reptilien besiedelt.Charakteristisch für H. radicans sind die runden, unverzweigten Sprosse, die großen, breit elliptischen bis verkehrt-eiförmigen, ledrigen Blätter mit deutlich hervortretender Mittelrippe sowie die paarweise angeordneten, reich verzweigten Blütenstände. Diese stark verzweigten Infloreszenzen sind das wichtigste Bestimmungsmerkmal der Radicans-Gruppe innerhalb der Gattung Hydnophytum.Eine Tieflandform dieser recht weit verbreiteten und sehr variablen Art.
Diese Form zeichnet sich durch ihren im Alter eher flachen Caudex aus.In der Monographie von Jebb werden zu Hydnophytum radicans eine große Zahl von Formen zusammengefasst, die ursprünglich als eigene SArten beschrieben wurden. Dies unterstreicht den Fortmenreichtum dieser interessanten Gruppe!
Hydnophytum radicansHydnophytum radicans Becc. ist eine epiphytische Art der Familie Rubiaceae, die in den Tieflandregenwäldern Neuguineas vorkommt. Sie wächst auf Baumstämmen und Ästen in feuchten Wäldern und bildet einen knollenartigen Caudex mit einem verzweigten Hohlraumsystem. Im Gegensatz zu vielen anderen Vertretern der Hydnophytinae werden die Hohlräume überwiegend nicht von Ameisen, sondern von verschiedenen Wirbellosen und gelegentlich auch kleinen Reptilien besiedelt.Charakteristisch für H. radicans sind die runden, unverzweigten Sprosse, die großen, breit elliptischen bis verkehrt-eiförmigen, ledrigen Blätter mit deutlich hervortretender Mittelrippe sowie die paarweise angeordneten, reich verzweigten Blütenstände. Diese stark verzweigten Infloreszenzen sind das wichtigste Bestimmungsmerkmal der Radicans-Gruppe innerhalb der Gattung Hydnophytum. Ein weiteres Merkmal einiger Aufsammlungen ist die Ausbildung kleiner sekundärer Caudices entlang der Wurzeln, wodurch sich die Pflanze vegetativ ausbreiten kann.Die Pflanzen dieser Form scheinen an Trockenperioden besonders angepasst zu sein und der Caudex schrumpft bei Trockenheit extrem zusammen, so dass die Pflanze fast tot erscheint. Die unreifen Beeren sind lange Zeit orange gefärbt und schlagen erst bei voller Reife nach Rot um. Die Blätter sind verhältnismäßig groß, ledrig und hängen stets herab. Die Infloreszenzen sind äußerst kompakt und der Caudex eher klein.Interessant an dieser Form ist auch, dass an den Wurzeln die oben erwähnten Tochterknollen gebildet werden können!
Auf den Molukken wurden in den letzten Jahren eine ganze Reihe äußerst interessanter und attraktiver Hydnophytum-Arten gefunden, die alle grob in das Konzept von Hydnophytum spathulatum passen. Letztlich denke ich, die ganze Gruppe um Hydnophytum ovatum (zu der auch H. spathulatum zählt), müsste überarbeitet werden, um Klarheit zu schaffen. Leider ist bei vielen Aufsammlungen die genaue Herkunft unklar.Diese Art ist äußerst eigentümlich. Der Caudex ist bei älteren Pflanzen sehr fein gerippt, fast schwarz und der Spross stark geflügelt. Bei jüngeren Pflanzen überwiegen feine Warzen auf dem Caudex.Die Beeren sind sehr klein. Die Blätter besitzen eine extrem feine samtige Behaarung.Ich denke, das ist eine der interessantesten Arten, die in letzter Zeit in Kultur kamen.
Eine sehr schöne Neueinführung aus der Gegend bei Nabire von der Nordküste Irian Jayas. Die Pflanzen besitzen glänzende lanzett-förmige Blätter und einen recht unregelmäßig geformten Caudex. Die Zweige und internodien sind recht lang.
Schöne dunkelgrüne und glänzende Blätter. Der Caudex ist auffallend gerippt und von vielen Warzen besetzt. Vom Habitus her, könnte man diese schöne Art eher für eine Hochland-Art halten.Sehr schön und unkompliziert! Die Art wächst aber eher langsam.
Dies ist eine wunderschöne kleinbleibende Art. Die Pflanzen bilden kissenförmige Caudices und dichte kleine Büsche. Sehr empfehlenswert!
Sehr wüchsige intermediäre Art. Sie besitzt eine gewisse Ähnlichkeit zur Hydnophytum radicans Gruppe, ist aber viel kleiner als alle anderen mir bekannten Angehörigen der Gruppe. Der Caudex ist in der jugend gestreckt und wird im Alter immer runder mit sehr auffälligen, großen umrandeten Löchern.Eine wunderschöne Art!Da sie sehr wüchsig ist, empfiehlt es sich, die Äste ab und zu kräftig einzukürzen.
Eine sehr attraktive Neueinführung. Die Pflanzen bilden zahlreiche drahtige Sprosse mit kleinen herzförmigen Blättern. Die Art kommt im Tiefland au einer recht niedrigen Anhöhe nahe beim Siasiada Village (Milne Bay) in Papua-Neuguinea vor.
Eine sehr schöne Art mit seltsam uneben geprägten bis welligen Blättern und leichter Behaarung.
Squamellaria guppyanaSquamellaria guppyana (Becc.) Chomicki ist eine epiphytisch wachsende Art der Familie Rubiaceae, die auf Bougainville (Papua-Neuguinea) sowie auf den Salomonen verbreitet ist. Sie besiedelt Mangroven, Uferwälder und andere feuchte tropische Tieflandwälder vom Meeresspiegel bis in Höhen von etwa 600 m. Auf Teilen ihres Verbreitungsgebietes kommt die Art sympatrisch mit Squamellaria kajewskii vor.Die Art bildet einen länglich-eiförmigen, bis zu 30 cm langen Caudex aus, dessen Oberfläche zahlreiche kleine, ringförmig angeordnete Eingangsöffnungen aufweist. Diese führen in ein komplexes System miteinander verbundener Hohlräume, das meist von verschiedenen Ameisenarten als Nistplatz genutzt wird. Ein charakteristisches Merkmal von S. guppyana sind korkartige Verschlüsse, mit denen einzelne Eingangsöffnungen verschlossen werden können. Dadurch werden die Hohlräume wasserdicht und können bei unbesiedelten Pflanzen Regenwasser speichern – eine innerhalb der Hydnophytinae einzigartige Anpassung. Weitere Bestimmungsmerkmale sind die dünnen, lanzettlichen bis verkehrt-eiförmigen Blätter sowie die großen, reich verzweigten Blütenstände, deren Aufbau an Vertreter der Gattung Psychotriaerinnert. Diese Kombination aus einem komplexen Caudex mit verschließbaren Eingängen und der auffälligen Infloreszenz ermöglicht eine sichere Abgrenzung von verwandten Arten.
Aufgrund genetischer Daten wurde die Art, ursprünglich als Hydnophytum beschrieben, mittlerweile der Gattung Squamellaria zugeordnet. Bei Aufsammlungen von anderen Inseln des Fiji Archipels, die ursprünglich als Hydnophytum beschrieben worden sind, handelt es sich um Squamellaria tenuiflorum und S. wilkinsonii. Dazu kommen die "klassischen Squamellaria Arten: Squamellaria grayi, huxleyana, imberbis und major.Auffallend sind die "haarigen" Caudices, wobei es sich bei den Haaren um zahlreiche Wurzeln handelt.Neu!
Dies ist eine sehr interessante Art, die zur Gruppe von Hydnophytum radicans gehört. In Jebb & Huxlex (Blumea 64, 2019) sind sowohl sehr schmale, wie auch relativ breitblättrige Formen dieser Art erwähnt. Die schmalblättrigen Formen sowie das Verbreitungsgebiet passen gut. Allerdings ist bei Jebb von unverzweigten Infloreszenzen die Rede. was bei meinen Pflanzen nicht durchgehend zutrifft.In jedem Fall eine wunderbare Neuheit!Hydnophytum albertisiiHydnophytum albertisii Becc. ist eine myrmekophytische Art der Familie Rubiaceae, die in den Provinzen Western, Southern Highlands und Gulf in Papua-Neuguinea vorkommt und epiphytisch in Wäldern wächst. Die Besiedlung des Caudex durch Ameisen wird angenommen, ist jedoch bislang nicht direkt dokumentiert.Charakteristisch für die Art ist ein kleiner, glatter Caudex mit deutlich lippenförmigen Eingangsöffnungen. Die mehreren, wenig verzweigten Sprosse sind vierkantig und besitzen vier auffällige, flügelartige Längsleisten. Die Blätter sind schmal länglich-lanzettlich bis oblong-lanzettlich, ledrig, mit keilförmig verschmälerter Basis und lang zugespitzter Spitze. Der Blattrand ist ganzrandig, der Mittelnerv deutlich hervortretend; die kurzen Blattstiele sind leicht geflügelt. Die paarigen Blütenstände stehen an kurzen Blütenstandsstielen und tragen weiße, heterostyle Blüten.
Hydnophytum formicarum ist eine weit verbreitete Art bzw. repräsentiert einen weit verbreiteten Komplex aus Arten. Hier handelt es sich um eine Aufsammlung aus Kalimantan.
Faszinierende Art. Sehr schmale, nadelartige Blätter. Begrenztes Angebot!
Eine sehr interessante Art aus Papua Neuguinea. Auffällig ist der stark längliche Caudex und ein silbriger Schein auf den Blättern jüngerer Pflanzen.Sehr wüchsig!
Hydnophytum radicansHydnophytum radicans Becc. ist eine epiphytische Art der Familie Rubiaceae, die in den Tieflandregenwäldern Neuguineas vorkommt. Sie wächst auf Baumstämmen und Ästen in feuchten Wäldern und bildet einen knollenartigen Caudex mit einem verzweigten Hohlraumsystem. Im Gegensatz zu vielen anderen Vertretern der Hydnophytinae werden die Hohlräume überwiegend nicht von Ameisen, sondern von verschiedenen Wirbellosen und gelegentlich auch kleinen Reptilien besiedelt.Charakteristisch für H. radicans sind die runden, unverzweigten Sprosse, die großen, breit elliptischen bis verkehrt-eiförmigen, ledrigen Blätter mit deutlich hervortretender Mittelrippe sowie die paarweise angeordneten, reich verzweigten Blütenstände. Diese stark verzweigten Infloreszenzen sind das wichtigste Bestimmungsmerkmal der Radicans-Gruppe innerhalb der Gattung Hydnophytum. Ein weiteres Merkmal einiger Aufsammlungen ist die Ausbildung kleiner sekundärer Caudices entlang der Wurzeln, wodurch sich die Pflanze vegetativ ausbreiten kann.Die Pflanzen dieser eindrucksvollen Form besitzen einen sehr glatten und aufrechten Caudex mit nur wenigen, sehr großen Öffnungen.
Könnte ein Mitglied des H. formicarum-Komplexes sein. Viel runderer Caudex als bei Pflanzen von den Philippinen.
Auf den Molukken wurden in den letzten Jahren eine ganze Reihe äußerst interessanter und attraktiver Hydnophytum-Arten gefunden, die alle grob in das Konzept von Hydnophytum spathulatum passen. Letztlich denke ich, die ganze Gruppe um Hydnophytum ovatum (zu der auch H. spathulatum zählt), müsste überarbeitet werden, um Klarheit zu schaffen. Leider ist bei vielen Aufsammlungen die genaue Herkunft unklar.
Eine sehr attraktive Neueinführung. Die Pflanzen bilden zahlreiche drahtige Sprosse mit kleinen eher schmalen Blättern. Die Art kommt auf der Insel Biak im Norden Irian Jayas im Tiefland vor.Sie ist sehr zierlich.