Brocchinia reducta ist die einzig bekannte karnivore Bromeliacee (Bromeliengewächs), während sich weitere noch in der Präkarnivorie befinden. In den wassergefüllten Blatttrichtern befinden sich auf den Blättern Drüsen, die Substanzen sezernieren, die der Verstoffwechselung von organischem Material dienen. Die Drüsen überhalb der Blatttrichter sondern dabei einen Wachs ab, der für den Fangmechanismus vonnöten ist, da die Insekten durch das Verkleben der Beine mit Wachs auf den gewachsten Oberflächen keinen Halt mehr finden. Zu finden ist diese interessante Bromelie terrestrisch in der Gran Sabana und dem Gipfel mehrer Tepuis in Südvenezuela bis Nordwest-Guyana auf 500-2900 m.ü.M..In der Natur bis zu 50-60 cm gross werden kann mit ihrem Blütenstand. Neben der Karnivorie haben die Blatttrichter noch die Funktion von Habitaten für diverse andere Organismen. Als bekanntes Beispiel ist hier Utricularia humboldtii zu nennen, die die grössten Fangblasen innerhalb der Gattung hat. B. reducta kann problemlos auf einer Fensterbank kultiviert werden.
Eine sehr interessante und sehr selten angebotene Heliamphora-Begleitpflanze.
Erstmals kommerziell erhältlich!Triphyophyllum peltatum ist eine der am wenigsten bekannten fleischfressenden Pflanzen und bisher, abgesehen von wenigen botanischen Gärten, praktisch nicht in Kultur. Die tropische Liane aus Westafrika zeichnet sich dadurch aus, dass nur gelegentlich Blätter gebildet werden, die Insekten fangen und verdauen. Diese Fangblätter erinnern an Drosera, Byblis oder Drosophyllum. In Kultur kann man die Bildung von Fangblättern durch Phosphat-Mangel auslösen.Eine absolut faszinierende Pflanze!!!