Eine seltene und gefragte Art der Gattung. In völligem Gegensatz zu den meist grossen Vertretern der Gattung, bleibt Platycerium madagascariense sehr kompakt und klein. Kann damit auch gut dauerhaft in Indoor-Setups gepflegt werden. Es ist zu beachten, dass P. madagascariense in den Feuchtregenwäldern von Madagaskar auf 300-600 m vorkommt, ein moderates, feuchtes Klima sollte für die Kultivierung sehr zuträglich sein. Es wurden auch Ameisen als Bewohner der Pflanzen bereits gefunden. Die Schildwedel der Art besitzen sehr markante, distinkte Venen, was der Ästhetik zuspricht. Die fertilen Farnwedel sind einfach gegabelt und sehr breit.
Einer der spannendsten Geweifarne der Gattung Platycerium. Die fertilen Wedel wachsen aufrecht nach oben und sind dabei sehr kompakt und sehen dabei aus wie die Geweihe von Hirschen, von denen der deutsche und englische Trivialnamen abgeleitet ist.P. ridley bildet keine Ausläufer und gehört zu den wenigen Vertretern der Gattung, der spezialisierte Sporenkappen und nicht wie die meisten anderen Arten Sporenlager an der Unterseite von fertilen Wedeln ausbildet.Die Schildwedel sind rundlich und zeigen starke, erhöhte Venen, die der Pflanze ein gefurchtes Aussehen verleihen.Selbst in dem natürlichen Verbreitungsgebiet Malaysien und Indonesien wächst die Art oft auch auf Ästen und nicht nur seitlich an Baumstämmen, sogar litophytisch.Diese Eigenschaften sorgen für eine grosse Freiheit bei der Positionierung beim Aufbinden.
Geweihfarnart aus Papua-Neuguinea. Platycerium wandae bildet eine mächtige Krone aus den Schildwedeln und zählt als allergrösste Platycerium Art, wird sogar ca. 30% grösser als Platycerium superbum. Die fertilen Wedel sind ähnlich zu denen von P. holttumii doppellappig und sollen bei dieser Art besonders früh in der Entwicklung der Pflanze Sporen tragen . Besondere Aufmerksamkeit gilt auch den Rüschen rund um das Sprosszentrum zugesprochen.