Durch ihr Vorkommen unter 700 m.ü.M. eine klassische Tieflandart. Nepenthes distillatoria roduziert schlichte Kanne mit zurückgebildeten Flügelleisten.Besonders hervorzuheben ist, dass Nepenthes distillatoria 1677 als zweite Nepenthes sp. überhaupt wissenschaftlich beschrieben wurde, damals noch unter dem botanischen Namen "Miranda herba", wörtlich stehend für "wundervolles Kraut". Der heutige Name "Nepenthes distillatoria" bedeutet dabei "destillierende Kannenpflanze" und bezieht sich auf die Präsenz von Wasser in den Kannen, selbst wenn es nicht kürzlich geregnet hat. Dieses Wasser entstammt natürlich keiner Destillation, die Ursprünge dieses Namen kamen jedoch aus 1683.Es sind keine Naturhybriden dieser Art dokumentiert, basierend auf dem isolierten endemischen Vorkommen auf Sri Lanka.
Die einzige Nepenthes sp. die in Indien vorkommt und dort endemisch ist. Sie kommt auf den namensgebenden Khasi-Bergen in Meghalaya auf 1000-1500 m.ü.M. vor. In Indien trägt Nepenhtes khasiana die Trivialnamen "Tiew-rakot" (Dämonenpflanze), "kset phare" (Gedeckeltes Fliegennetz) und"Memang-koksi" (Teufelskorb). Durch Säurendrainage von Minen und Habitatsverlust ist Nepenthes khasiana akut bedroht und deswegen auf CITES Anhang 1 (WA I) gelistet. Die Kannen sind grün-gelb gefärbt und zeigen eine rötliche Netzzeichnung. Das Peristom ist meist gelb.Besonders bekannt ist die Hybride mit N. khasiana namens N. x gaya.Wüchsige Art, solange die Bedingungen passen.
Eine weitere Neueinführung aus Malaysia. Die Art gehört zum Nepenthes macfarlanei Komplex.Eine sehr schöne und wüchsige Art, die sehr gut unter intermediären Bedingungen wächst.Erstmals kommerziell erhältlich!
Die "echte" Nepenthes macfarlanei!Lange Zeit wurde Nepenthes ulukaliana für Nepenthes macfarlanei gehalten. Die echte Nepenthes macfarlanei ist noch nicht lange in Kultur und dementsprechend selten in Sammlungen zu finden. Eine wunderschöne Art, die es mit vielen begehrten Borneo-und Sumatra-Arten aufnehmen kann.Auffallend sind die langen Borsten an der Deckelunterseite.
Neben N. masoalensis ist Nepenthes madagascariensis die einzige in Madagaskar vertretene Kannenpflanze. Nepenthes madagascariensis ist durch die isolierte Lage eine interessante Art und deutlich robuster in der Pflege als N. masoalensis, benötigt aber ebenfalls warme Temperaturen und eine gute Ernährung.Entlang der Ostküste zwischen Maroansetra und Tolagnaro bewohnt sie diverse Habitate auf unter 500 m.ü.M., sie ist damit die deutlich euryökere Art der beiden. Die charakteristischen gelben, trichterförmigen Hochkannen bei N. madagascariensis sind sehr attraktiv. Die Bodenkannen sind dabei rot gefärbt und zylindrisch geformt, mit einer verbreiterten Basis. Ähnlich wie Nepenthes bicalcarata besitzt auch diese Art zwei zahnige Verlängerungen des Peristoms unter dem Deckel.Während die Bodenkannen primär auf den Fang von Ameisen spezialisiert sind, so landen bei den Hochkannen deutlich mehr Fluginsekten in der Flüssigkeit.Empfehlenswerte Art, von der leider auch kaum grössere Exemplare in Kultivation existieren.
Lange Zeit hatte ich große Probleme mit der Kultur von Nepenthes masoalensis, bis ich eher zufällig herausfand, daß diese Art sehr von regelmäßiger Düngung profitiert während sie bei schwacher Düngung nur schlecht und kränklich wächst. Außerdem benötigen die Pflanzen viel Licht und recht warmes Klima. Sie leiden, wenn die Temperatur nachts deutlich unter 20°C und Tags unter 25°C fällt.Entsprechend des Artepithetons kommt die Art primär auf der Masoala Halbinsel auf unter 500 m.ü.M. auf Madagaskar vor. Damit gehört sie mit N. madagascariensis zu den einzigen Kannenpflanzenarten auf Madagaskar, es besteht offensichtlich eine enge Verwandschaft zwischen den Arten. Die Kannen von N. masoalensis sind jedoch gedrungener und die Kannendeckel sind nicht gerändert, die Hochkannen von N. madagascariensis sind jedoch deutlich schlanker und trichterförmiger als die von N. masoalensis.
Ungewöhnliche Art aus einer isolierten Verbreitung auf den Seychellen. Nepenthes pervillei ist schon seit langer Zeit auf den Seychellen, isoliert vom Rest der Gattung, in eine eigene Richtung evolviert. Sie kommt auf den Inseln Mahé und Silhouette auf 350-600 m.ü.M. vor und bewohnt dort in extremen Standorten.Oft ist das Substrat extrem dünn oder fehlt ganz und die Pflanze wächst auf dem nackten Felsen, wo sie sich in Felsspalten sichert. Die Felsen sind komplett sonnenexponiert und die Pflanzen strotzem jeglichen Wetter. Die Kannen selbst sind amphorenförmig und stehen aufrecht an einem kurzen Tendril. Die Bodenkannen sind meist rot. die Hochkannen meist orange-gelb.Nepenthes pervillei trägt oft extrem viele Kannen gleichzeitig, so sind die Bilder aus den Naturstandorten besonders spektakulär, die ein Meer von kleinen N. pervillei Kannen zeigen.Leider ist die Art nicht einfach in der Haltung, aber mit viel Licht, Wind und Wärme durchaus machbar. Sie bevorzugt mineralreiche Substrate, z.B. Gemische aus Akadama, Kanuma und Perlite.
Ungewöhnliche Art aus einer isolierten Verbreitung auf den Seychellen. Nepenthes pervillei ist schon seit langer Zeit auf den Seychellen, isoliert vom Rest der Gattung, in eine eigene Richtung evolviert. Sie kommt auf den Inseln Mahé und Silhouette auf 350-600 m.ü.M. vor und bewohnt dort in extremen Standorten.Oft ist das Substrat extrem dünn oder fehlt ganz und die Pflanze wächst auf dem nackten Felsen, wo sie sich in Felsspalten sichert. Die Felsen sind komplett sonnenexponiert und die Pflanzen strotzem jeglichen Wetter. Die Kannen selbst sind amphorenförmig und stehen aufrecht an einem kurzen Tendril. Die Bodenkannen sind meist rot. die Hochkannen meist orange-gelb.Nepenthes pervillei trägt oft extrem viele Kannen gleichzeitig, so sind die Bilder aus den Naturstandorten besonders spektakulär, die ein Meer von kleinen N. pervillei Kannen zeigen.Leider ist die Art nicht einfach in der Haltung, aber mit viel Licht, Wind und Wärme durchaus machbar. Sie bevorzugt mineralreiche Substrate, z.B. Gemische aus Akadama, Kanuma und Perlite.
Ungewöhnliche Art aus einer isolierten Verbreitung auf den Seychellen. Nepenthes pervillei ist schon seit langer Zeit auf den Seychellen, isoliert vom Rest der Gattung, in eine eigene Richtung evolviert. Sie kommt auf den Inseln Mahé und Silhouette auf 350-600 m.ü.M. vor und bewohnt dort in extremen Standorten.Oft ist das Substrat extrem dünn oder fehlt ganz und die Pflanze wächst auf dem nackten Felsen, wo sie sich in Felsspalten sichert. Die Felsen sind komplett sonnenexponiert und die Pflanzen strotzem jeglichen Wetter. Die Kannen selbst sind amphorenförmig und stehen aufrecht an einem kurzen Tendril. Die Bodenkannen sind meist rot. die Hochkannen meist orange-gelb.Nepenthes pervillei trägt oft extrem viele Kannen gleichzeitig, so sind die Bilder aus den Naturstandorten besonders spektakulär, die ein Meer von kleinen N. pervillei Kannen zeigen.Leider ist die Art nicht einfach in der Haltung, aber mit viel Licht, Wind und Wärme durchaus machbar. Sie bevorzugt mineralreiche Substrate, z.B. Gemische aus Akadama, Kanuma und Perlite.
Nepenthes ramispina ist in Kultur recht selten. Am bekanntesten ist wohl noch die Hybride aus N. ramispina und N. ventricosa namens N. x "Rebbeca Soper", die oft im Baumarkt oder auf Fensterbänken in der ganzen Welt anzutreffen ist. Die Art alleine hat aber viel zu bieten. Dunkelviolette, fast schwarze Kannen mit samtartigen Überzug, ein schwarzes, glänzendes Peristom und eine meist minzgrüne Kanneninnenseite, die bei den ansonsten dunkeln Farben besonders hervorsticht. Die Bodenkannen sind schlank und länglich, die Hochkannen hellgrün, mit einem rechteckigen Querschnitt, ausgeprägter Kannenhüfte und einem leicht trichterförmigen oberen Teil.Wer eine robuste, einfache, aber dennoch nicht besonders häufige Art sich sichern will, ist mit Nepenthes ramispina gut bedient.
Absolut unterschätzte, variable Art aus der malayischen Halbinsel aus 900-2150 m.ü.M.. Sie produziert trichter-, bis eiförmige Kannen mit einem breiten, geriffelten Peristom, das an der Deckelbasis zusammenkommt und einen Bogen bildet, ähnlich wie bei N. rafflesiana. Die Kannen sind dabei meist dunkel gefleckt, können dabei eine gelbe oder orange Grundfarbe haben. Chakteristisch für diese Art ist ein leichter Saum von Trichomen unter dem Kannendeckel. Bodenkannen sind dabei meist trichterförmig, bauchig oder eiförmig, Hochkannen trichterförmig und deutlich heller bis hin zu weiss mit pink gestreiftem Peristom, hier zeigt sich die nahen Verwandschaft zu N. alba.Die Bodenkannen können dabei bis 25 cm gross werden!Wunderschöne, viel zu selten gepflegte Art!
Nepenthes alba wurde nach dem lateinischen Wort "albus" benannt, was sich auf die weisse Farbe der Hochkannen bezieht. Je nach Phänotyp können die Hochkannen komplett weiss-durchscheinend sein, selbst das Peristom. Ein absoluter Blickfang in jedem Nepenthes-Setup!Die Bodenkannen hingegen sind meist sehr dunkel, oft rot mit violetten Flecken und einem dunkelrot-violettem Peristom und vorhandenen Flügelleisten. An dem Deckelansatz kann das Peristom, ähnlich wie bei der nah verwandten Nepenthes macfarlanei, stark nach innen geschwungen sein.Anzutreffen ist diese zierliche Art im Hochland von Malaysia auf 1600-2100 m.ü.M. in verregneten Bergwäldern, wo die hellen Hochkannen besonders stark aus der grünen Vegetation hervorstechen.
Eine weitere Neueinführung aus Malaysia. Doie Art kommt auf dem Bukit Bakar auf der Malayischen Halbinsel vor. Sie scheint mit Nepenthes-Arten aus Thailand verwandt zu sein.
Eine fantastische Neueinführung.Die Art besticht durch ihre sehr ausgeprägten Deckel-Borsten und die weitgehend weiß gefärbten Langtrieb-Kannen. Erstmals kommerziell erhältlich!
Nepenthes globosa (früher als Nepenthes mirabilis var. globosa bekannt) ist eine ungewöhnliche Pflanze.Sehr einfache, aber dennoch spektakuläre Art für die Kultur unter Tiefland-Bedingungen.
Obwohl es nach wie vor Verwirrung mit den Typuspflanzen gibt, wird hier vermutet, dass es sich bei dieser N. gymnamphora Form aus Java um die echte N. pectinata. Diese Hypothese gilt jedoch wissenschaftlich zu prüfen. Es handelt sich hier um eine Form aus Java mit Kannen, die grün gefärbt und mit orangen Flecken überzogen sind. Die Pflanze trägt viele Kannen gleichzeitig.
Nepenthes kongkandana ist eine neue, 2015 beschrieben Art, die im Süden Thailands zu finden ist. Dort bewohnt sie lediglich Küstenhabitate im Tiefland auf 0-50 m.ü.M..Die Bodenkannen von Nepenthes kongkandana sind rot gefleckt mit einem rot-orangen Peristom, das gestreift sein kann. Die Hochkannen sind dabei länglicher und könenn die gleiche Färbung zeigen oder heller sein.Es bestehen viele Similaritäten mit Nepenthes kerrii.Seltener gepflegt Art, die jedoch ausgesprochen anspruchsarm ist.
Ungewöhnliche Art aus einer isolierten Verbreitung auf den Seychellen. Nepenthes pervillei ist schon seit langer Zeit auf den Seychellen, isoliert vom Rest der Gattung, in eine eigene Richtung evolviert. Sie kommt auf den Inseln Mahé und Silhouette auf 350-600 m.ü.M. vor und bewohnt dort in extremen Standorten.Oft ist das Substrat extrem dünn oder fehlt ganz und die Pflanze wächst auf dem nackten Felsen, wo sie sich in Felsspalten sichert. Die Felsen sind komplett sonnenexponiert und die Pflanzen strotzem jeglichen Wetter. Die Kannen selbst sind amphorenförmig und stehen aufrecht an einem kurzen Tendril. Die Bodenkannen sind meist rot. die Hochkannen meist orange-gelb.Nepenthes pervillei trägt oft extrem viele Kannen gleichzeitig, so sind die Bilder aus den Naturstandorten besonders spektakulär, die ein Meer von kleinen N. pervillei Kannen zeigen.Leider ist die Art nicht einfach in der Haltung, aber mit viel Licht, Wind und Wärme durchaus machbar. Sie bevorzugt mineralreiche Substrate, z.B. Gemische aus Akadama, Kanuma und Perlite.
Eine extrem seltene Art, die länger als ausgestorben galt. Echte N. thorelii in Haltung sind kaum vorhanden. 2011 wurde die Art, nachdem keine Hoffnung mehr bestand, in einer Militärzone in Vietnam wiederentdeckt. Die Bodenkannen sind sehr bauchig, mit grosser Peristomöffnung und Zacken am roten Peristom. Die Farbe der Kannen ist (hell)braun, die Flügelleisten tragen nur kurze Zähne. Die Hochkannen sind länglich und trichterförmig. Meist sehr hell.
Nepenthes viellardii stellt die einzige endemische Art auf Neukaledonien dar und gehört somit zu den peripheren, isolierten Nepenthes-Arten, die sich abseits des Hauptverbreitungsgebietes in Südostasien befinden. Dort wächst sie im Tiefland bei 30-800 m.ü.M. in Vegetatation. Auffällig ist der starke Unterschied zwischen den rot bis violett gefärbten Bodenkanne mit der bauchigen Kannenbasis und der sonst schlanken, leicht trichterförmigen Form mit glänzendem, gerippten Peristom und den Hochkannen. Diese sind trichterförmig und hell gefärbt, meist grün mit einem roten Peristom. Die Blätter sind dunkelgrün und können einen rötlichen Ton haben.Nepenthes viellardi wird auch selten gepflagt und grosse Pflanzen sind eine Rarität.