Der extremste Hochländer der Gattung. Nepenthes lamii ist selbst noch auf 3520 m.ü.M. (!) anzutreffen, wo Temperaturen unter dem Gefrierpunkt vorkommen können. Die Art ist in Neuguinea auf Papua zu finden.Nepenthes lamii zeigt rote, bauchige Kannen, mit violettem Peristom und hellerer Kanneninnenseite, die Hochkannen entsprechend weitestgehend den Bodenkannen, sind jedoch schlanker und können heller sein. Nepenthes monticola wurde 2011 von der Art N. lamii gelöst.Durch die extremen Standort, die oft auch heftigen Winden ausgesetzt, ist die Art nur geeignet für Fortgeschrittene. Das Wachstum dieser Art ist sehr langsam, ein grösseres Exemplar also eine Ehre und Auszeichnung für jeden Pfleger.
Nepenthes maxima ist sicherlich eine der variabelsten Arten in der ganzen Gattung, sowohl morphologisch, als auch bei der Färbung, sodass es oft schwierig zu glauben ist, dass all diese Pflanzen konspezifisch sind. Die Anhängsel am Deckel sind jedoch ein untrügliches Merkmal, um zumindest schon die nähere Verwandschaftsgruppe zu bestimmen. Sie gehört zu den leichteren (='mittleren') Hochlandarten. N. maxima wächst problemlos unter einer Vielzahl von Bedingungen und ist sehr tolerant gegenüber höheren Temperaturen, in der Natur ist sie auf 600-2500 m.ü.M. zu finden. "Maxima" bedeutet "die Grösste" und bezieht sich auf die beachtlich grossen Kannen bei ausgewachsenen N. maxima, die grösste Kannen der Gattung produziert sie jedoch nach heutigem Stand nicht. 2016 wurde aus N. maxima die Gruppe N. minima gelöst. Die sehr nah verwandte Art bleibt deutlich kleiner. Sehr robuste und anpassungsfähige Art, deren Variabilität alleine schon fasziniert.
Absolut faszinierende Art!Nepenthes klosiii bildet eine Haube, die Fluginsekten mit Nektar auf das Peristom lockt. Die halbtransparente, lichtdurchlässige Rückseite signalisiert den Insekten einen Ausgang und sorgt dafür, dass diese direkt in die Kanne fliegen. Der selbe Fangmechnanismus lässt sich sonst in der Gattung nur bei Nepenthes aristolochioides beobachten, die sehr ähnliche, aber kleinere Kannen bildet.Nepenthes klossi ist in einem kleinen Areal von Irian Jaya (Indonesischer Teil von Papua) endemisch und kommt dort auf 930-2000 m.ü.M. vor.
Nepenthes oblanceolata wurde lange mit N. maxima synonymisiert. Es handelt sich um eine kleine Pflanze, die in offenen Habitaten des zentralen Hochlands von Neuguinea vorkommt.
Diese noch unbeschriebene Art erinnert an Nepenthes klossii und zirkuliert unter Sammlern daher provisorisch oft als als Nepenthes "pseudoklossii". Wie Nepenthes klosiii bildet sie eine Haube, die Fluginsekten mit Nektar auf das Peristom lockt. Die halbtransparente, lichtdurchlässige Rückseite signalisiert den Insekten einen Ausgang und sorgt dafür, dass diese direkt in die Kanne fliegen. Der selbe Fangmechnanismus lässt sich sonst in der Gattung nur bei Nepenthes aristolochioides beobachten, die sehr ähnliche, aber kleinere Kannen bildet.