Nepenthes argentii zählt mit Nepenthes micramphora zu den Kannenpflanzen mit den kleinsten Kannen bei ausgewachsenen Exemplaren.Sogar die Pflanzen selbst werden meist nicht viel grösser als 25 cm im Durchmesser.Die Art wächst sympatrisch mit N. sibuyanensis auf 1400-1900 m.ü.M. auf Mount Guiting-Guiting in Sibuyan zu finden. Dort ist die Art starken Winden, kalten Nächten ausgesetzt, sie trotzt jedoch den harten Bedingungen.Die Kannen werden oft nicht viel grösser als 1-2 cm gross. Ohne Blüten würde man nie denken, dass diese Pflanzen bereits ausgewachsen sind.Spektakukäle, kleinwüchsige Nepenthes-Art für Fortgeschrittene.
Kontrastreich gefärbte, robuste Art aus der "Nepenthes alata-Gruppe".Nepenthes copelandii ist auf diversen Bergen in Mindanao auf 1100-2400 m.ü.M. zu finden. N. copelandii wurde bereits 1908 beschrieben und nach Edwin Copeland, einem amerikanischen Botaniker, benannt.Diese Art kann sehr kontrastreich und dunkel gefärbt sein. Die Grundfarbe der Bodenkannen ist grün, diese ist jedoch mit dunkelroten Flecken zu grossen Teilen überdeckt, das Peristom ist ebenfalls dunkelrot. Die Hochkannen sind deutlich trichterförmiger, sehen sonst aber den Bodenkannen sehr ähnlich.Nepenthes copelandii ist sehr robust und kann mit ausreichend Licht problemlos auf der Fensterbank kultiviert werden. Sie ist selbst für Leute mit wenig Nepenthes-Erfahrung gut geeignet.
Naturhybrde aus Nepenthes erucoides und Nepenthes mindanaoensis.Nepenthes erucoides ist nur vom Mount Redondo auf Dinagat bekannt, wo sie terrestrisch auf ultramafischen Böden knapp unter 1000 Meter vorkommt. Die Art zeichnet sich durch ausserordentlich starke Behaarung und rundliche Kannen aus. Ebenso kommt dort Nepenthes mindanaoensis vor.
Eine terrestrische Art vom Mt. Hamiguitan aus 1000-1620 m.ü.M.. Sie wächst auf ultramafischem Substrat in durch menschliche Aktivitäten gestörten Habitate. Die Kannen sind becherförmig mit einer breiten bis zu einer kugeligen Verbreiterung der unteren Hälfte der Kanne. DIe Kannen sind meist rot mit gelblichen Flecken und zeigen eine helle Kanneninnseite. Das Peristom ist intensiv gestreift. Die Hochkannen sind länglicher und zeigen meist kein gestreiftes Peristom mehr.Es sind Hybriden mit der sympatrischen N. peltata bekannt.Hübsche, jedoch wenig gehaltene Art.
Faszinierende Art aus der Verwandschaft der Palawan-Endemiten. Nepenthes leonardoi wurde 2011 beschrieben und zu Ehren des Botanikers Leonardo Co benannt, der am ersten Tag der N. leonardoi-Expedition aufgrund politischer Unruhen verstarb.Die Bodenkannen könne bis zu 15 cm gross werden und sind sehr farbvariabel aber oft orange-rot, die Hochkannen sind meist heller und erreichen bis zu 24 cm in Grösse. Das Peristom kann gestreift sein. Es gibt jedoch eine sehr interessante Form dieser Art, die komplett schwarze Hochkannen produziert. Nepenthes leonardoi wurde bisher ausschliesslich terrestrisch auf 1300-1490 m.ü.M. in Palawan gefunden.
Nepenthes mantalingajanensis ist endemisch auf dem Mt. Mantalingajan in Palawan, Philippinen auf 1700-2086 m.ü.M. anzutreffen. Den langen Namen erhielt sie von dem von ihr bewohnten Berg Mt. Mantalingajan.Obwohl sie bereits 1992 entdeckt wurde, so wurde sie erst in 2007 wissenschaftlich beschrieben.Am nächsten verwandt scheint die Art zu der mira, sp. Anipahan, leonardoi, deaniana-Klade, N. attenboroughii und N. peltata zu sein.Die Kannen sind sehr bauchig - urnenförmig und grün, orange oder rot.Selten gepflegte Art im Hobby.
Nepenthes micramphora produziert zusammen mit Nepenthes argentii die kleinsten bekannten Kannen der Gattung. Der Name "micramphora" bezieht sich dabei auf die winzigen, amphorenförmigen Kannen, die üblicherweise um die 4 cm gross werden. Die Art stammt aus Mt. Hamiguitan auf Mindanao Philippinen und ist dort auf 1100-1700 m.ü.M. anzutreffen.Die Bodenkannen sind becherförmig mit einer Einschnürung in der Mitte, die Hochkannen amphorenförmig. Die Färbung ist ein mehr oder weniger stark rotes Netzmuster auf einer grünen Kanne und unterscheidet sich nicht zwischen Boden- und Hochkannen, das Muster kann jedoch auch komplett fehlen.Sehr hübsche, kleine Art!
Eindrucksvolle, tiefschwarze Art von Mindanao aus den Philippinen. Diese Art wurde erst 2016 beschrieben. Es besteht wahrscheinlich eine sehr nahe Verwandschaft zu N. tuncata und N. robcantleyi, die sich auch in den Kannen zeigt. Der Name leitet sich von den Nebelwäldern ab, die das Habitat für diese Art darstellen.N. nebularum zeigt truncate Blätter und gedrungene, breite Kannen mit einem breiten, schwarzen Peristom. Die Kannen sind meist schwarz mit hellen Flügelleisten. Eine zurecht sehr gefragte und attraktive Art für ein Hochlandsetup.
Nepenthes palawanensis wurde erst 2010 entdeckt und beschrieben.Sie wurde auf 1100-1236 m.ü.M. auf dem Sultan Peak der namensgebenden Insel Palawan in Mindanao gefunden. Die Art produziert eindrucksvolle Kannen, die bis zu 35 cm gross werden können und ein Fassungsvermögen von 1,5-2 l erreichen!Damit gehört die Art zu den Top-Kandidaten bei der Kannengrösse.N. palawanensis ist sehr nahe mit N. attenboroughii verwandt.Die Bodenkannen dieser Art sind trichterförmig und extrem farbvariabel, sie könenn braun, rötlich, orange oder grün gefärbt sein und das Peristom einfarbig oder in gestreift, auch in diesen Farben, diese müssen aber nicht der jeweiligen Kannenfarbe entsprechen.N. palawanensis lässt sich besonders gut in mineralischem Substrat kultivieren.
Ungewöhnliche, eiförmige und grosse Art. Nepenthes peltata kommt vom Mt. Hamiguitan aus Mindanao und ist auf 865-1635 m.ü.M. anzutreffen. Dort kommt die Art in einer Vielzahl von Habitaten vor und zeigt eine unglaubliche Variabilität.Die Kannen sind rot bis gelbgefleckt, mit einem rot bis gelb gestreiften Peristom. Diese können bis zu 28 cm und 16 cm breit werden, sind also extrem bauchig. Interessanterweise zeigt diese Art einen grossen Dimorphismus zwischen Kannen, die freihängend und Kannen, die auf Substrat gestützt wachsen. "Peltata" bezeichnet den peltaten Tendrilansatz am Blatt.Sehr hübsche Art, die jedoch ihr volles Potenzial bei jungen Pflanzen noch nicht zeigt.
Eine selten kommerziell angebotenen Nepenthes-Art. Dieser Gigant wurde erst 2011 von Mt. Kiamo auf den Philippinen beschrieben. "Pulchra" bedeutet "schön"Nepenthes pulchra wächst zügig und ohne grosse Probleme. Auf Mt. Kiamo wurde die Art auf 1300-1800 m.ü.M. gefunden, bevorzugt dadurch intermediäre Bedingungen.Die Bodenkannen werden bis zu 35 cm gross und sind fast vollständig intensiv rot gefärbt. Äusserlich ist eine zarte Marmorierung der Kannen erkennbar. DIe Kanneninnensetie ist hell mit violettem Farbeinschlag. Die Hochkannen können bis zu 42 cm gross werden und sind dabei sehr schmal, trichterförmig mit einer kugeligen Basis. N. pulchra wächst bevorzugt auf mineralischem Substrat.
Faszinierende Art aus Palawan, die selten kommerziell angeboten wird.Auch wenn der genaue taxonomische Status der N. spec. Anipahan noch nicht geklärt ist, so zeigen molekulare Daten, dass die Art zusammen mit N. leonardoi, N. deaniana und N. mira eine Klade bildet, also sehr nahe verwandt ist, auch morphologisch zeigen sich wenige Unterschiede. Die kleinen Kannen sind sehr bauchig und gedrungen, mit einem markanten, geriffelten Peristom das an dem Deckelansatz hochgezogen ist. Meist ist die ganze Kanne einfarbig rot.
Nepenthes truncata ist eine ikonische Art der Gattung! Die übergrossen Kannen, Variabilität und Robustheit machen sie zu einem Must-have in der Sammlung. Es gibt kaum grössere Kannen in der Gattung als die von Nepenthes truncata, Grössen über 50 cm sind keine Seltenheit. Es ist schwer sich die Grösse so einer Kanne bildlich vorzustellen. Rote, grüne, orangene und gelbe Kannen sind alle bei Nepenthes truncata vertreten, genau so das breite Peristom das gestreift, ungestreift, rot, grün, orange oder gelb sein kann. Der Vorteil bei N. truncata ist, dass sie zwar schnell aus den meisten Setups rauswächst, aber bei ausreichendem Lichteinfall auch auf der Fensterbank oder einem Dachfenster kultiviert werden kann. Alternativ geht auch Kunstlicht im Zimmer. Die Lichtmenge muss jedoch entsprechend hoch sein, die Pflanze verträgt auch direkte Sonne für ein paar Stunden. Durch die dicken Blätter trocknet sie jedoch kaum aus, solange das Substrat ausreichend feucht ist.
Nepenthes truncata ist eine ikonische Art der Gattung! Die übergrossen Kannen, Variabilität und Robustheit machen sie zu einem Must-have in der Sammlung. Es gibt kaum grössere Kannen in der Gattung als die von Nepenthes truncata, Grössen über 50 cm sind keine Seltenheit. Es ist schwer sich die Grösse so einer Kanne bildlich vorzustellen. Rote, grüne, orangene und gelbe Kannen sind alle bei Nepenthes truncata vertreten, genau so das breite Peristom das gestreift, ungestreift, rot, grün, orange oder gelb sein kann. Der Vorteil bei N. truncata ist, dass sie zwar schnell aus den meisten Setups rauswächst, aber bei ausreichendem Lichteinfall auch auf der Fensterbank oder einem Dachfenster kultiviert werden kann. Alternativ geht auch Kunstlicht im Zimmer. Die Lichtmenge muss jedoch entsprechend hoch sein, die Pflanze verträgt auch direkte Sonne für ein paar Stunden. Durch die dicken Blätter trocknet sie jedoch kaum aus, solange das Substrat ausreichend feucht ist.
Nepenthes truncata ist eine ikonische Art der Gattung! Die übergrossen Kannen, Variabilität und Robustheit machen sie zu einem Must-have in der Sammlung. Es gibt kaum grössere Kannen in der Gattung als die von Nepenthes truncata, Grössen über 50 cm sind keine Seltenheit. Es ist schwer sich die Grösse so einer Kanne bildlich vorzustellen. Rote, grüne, orangene und gelbe Kannen sind alle bei Nepenthes truncata vertreten, genau so das breite Peristom das gestreift, ungestreift, rot, grün, orange oder gelb sein kann. Der Vorteil bei N. truncata ist, dass sie zwar schnell aus den meisten Setups rauswächst, aber bei ausreichendem Lichteinfall auch auf der Fensterbank oder einem Dachfenster kultiviert werden kann. Alternativ geht auch Kunstlicht im Zimmer. Die Lichtmenge muss jedoch entsprechend hoch sein, die Pflanze verträgt auch direkte Sonne für ein paar Stunden. Durch die dicken Blätter trocknet sie jedoch kaum aus, solange das Substrat ausreichend feucht ist.
Eine vielgesuchte Form der bekannten N. ventricosa. Die sowieso sehr charakteristische, sanduhrförmige und einfach zu pflegende N. ventricsoa zeigt in der alba Form hellgrüne, fast weisse Kannen und ein rotes Peristom. Der Kontrast fällt sofort auf!Die Form zeigt jedoch weiterhin alle beliebten Eigenschaften von N. ventricosa, auch die hohe Anpassungsfähigkeit und Wüchsigkeit.Dadurch ist diese Pflanze sowohl für Einsteiger wie auch für erfahrene Sammler geeignet.
Sehr interessante und dunkle Form von Nepenthes ventricosa. Erinnert etwas an Nepenthes burkei.Extrem ausgeprägter Bauch.Sehr schön!
Nepenthes ventricosa ist als sehr populäre Art zu nennen, deren Eigenschaften bewusst in vielen Kreuzungen verwendet werden, um Hybriden kräftiger, robusten und wüchsiger zu machen.Im Gegensatz zu vielen anderen anspruchsarmen Pflanzen ist sie doch auffällig, da sie eine sehr ausgeprägte Sanduhrform und ein breites,stark gezacktes Peristom besitzt.Die hübsche Art und ihre Variabilität wird oft auch von erfahreneren Sammlern unterschätzt.Aufgrund der Anspruchslosigkeit kann die Art bedenkenlos jedem Nepenthes Hobbyisten empfohlen werden oder gar als Einstieg ins Hobby dienen.
Nepenthes aenigma ist eine relativ neue Art von der Insel Luzon (Philippinen). Sie ist mit Nepenthes ventricosa, Nepenthes burkei und Nepenthes sibuyanensis verwandt.
Absolut beeindruckende neuere Art, die 2007 entdeckt und 2009 beschrieben wurde. Das Epitheton wurde zu Ehren des Naturalisten Sir David Attenborough gewählt. Die Kannen von Nepenthes attenboroughii gehören zu den grössten Kanenn der ganzen Gattung, der einzige Rivale bei Betrachtung des Kanennvolumens ist Nepenthes rajah. Es wurde sogar bereits ein Kannenvolumen von über 1,5 l bei N. attenboroughii dokumentiert! Die glockenförmigen Bodenkannen werden 30 cm hoch. Sind dabei meist grün oder orange und zeigen ein kräftig gestreiftes Peristom. Die Hochkannen sind dabei etwas schlanker und kleiner.Nepenthes attenboroughii macht sich sehr gut in mineralischen Substraten.Durch die Nachfrage nach dieser Art, sind die Wildbestände leider stark bedroht. Die hier angebotenen Pflanzen stammen jedoch aus verantwortungsvoller Laborvermehrung.
Nepenthes burkei wird/wurde oft mit Nepenthes ventricosa verwechselt mit der sie auch sehr nahe verwandt ist. Nepenthes burkei hat ein stärker gewinkeltes Peristom, eine weniger ausgeprägte Kannenhüfte und ist meist deutlich kontrastreicher gefärbt. N. burkei zeigt üblicherweise einen grünen Körper mit roten Flecken, gesättigt rotem und gezacktem Peristom, grünem Deckel und einer gedrungenen, breiten Kanne. Die Art kommt aus dem Hochland ist aber sehr robust und verträgt eine Vielzahl an Bedingungen. Zu finden ist die Art terrestrisch oder epiphytisch in der Gegend von Mindoro, eine Insel der Philippinen.
Ein hübscher Vertreter der Nepenthes alata-Gruppe aus dem Mittelhochland.Nepenthes cornuta ist lediglich auf der Pantaron Mountain Range in Mindanao, Philippinen auf 1000 m.ü.M. anzutreffen. N. cornuta wurde erst in 2014 beschrieben, das verliehene Epitheton "cornuta" bedeutet dabei "gehörnt" und bezeichnet die geschwungene Form der Hochkannen.Die Bodenkannen entsprechen der typischen Kannenform der N. alata-Gruppe und sind dabei grün mit intensiv roten Streifen/Flecken und einem rot-gestreiften Peristom. Sehr robuster Vertreter, der sich in diversen Setups wohlfühlen wird.
Nepenthes erucoides ist eine der interessantesten Arten, die in den letzten Jahren entdeckt und beschrieben worden sind.Die Art ist nur vom Mount Redondo auf Dinagat bekannt, wo sie terrestrisch auf ultramafischen Böden knapp unter 1000 Meter vorkommt. Die Art zeichnet sich durch ausserordentlich starke Behaarung und rundliche Kannen aus.Bisher wurde die Art kaum kommerziell angeboten. Eine große Rarität!