NEPENTHES DIABOLICA (" RED HAIRY HAMATA " / " RHH " ) Diese unglaublich seltene und schöne Art, die 2004 entdeckt wurde und lange Zeit als "Red Hairy Hamata" ("RHH") bekannt war, hat nun endlich einen offiziellen Namen und kann in Ihre Sammlung aufgenommen werden! Es ist wohl die aufregendste und begehrteste Neuheit seit Nepenthes edwardsiana. N. diabolica ist nur von einer einzigen kleinen und isolierten Population auf einem unbekannten Berg in Zentralsulawesi bekannt. Sie wächst in der Nähe des Gipfels (2200-2300m) in hochmontanen Mooswäldern, hauptsächlich als niedriger Epiphyt im Moos an der Basis hoher Bäume. Sie ist ein echter Hochländer/Ultrahochländer. N. diabolica (lateinisch für "teuflisch" oder "teuflisch") ähnelt der berühmten N. hamata und hebt das böse und bedrohliche Aussehen auf die nächste Stufe. Obwohl sie sich allein durch Stängel und Blätter leicht von der erstgenannten Art unterscheiden lässt, sind es vor allem die rote Färbung und die vergrößerten, hakenförmigen Peristomzähne, die dieser Art ihr furchterregendes Aussehen und ihren Namen verleihen. Die Kannen sind wunderschön! Im Vergleich zu N. hamata fallen sie vor allem durch ihre geringere Größe, die rote Färbung und die Behaarung auf. Die unteren Kannen sind klein und bauchig und haben eine orangerote bis fast tief kastanienbraune Farbe. Die gesamte äußere Kannenoberfläche ist mit einer dichten Schicht kurzer, feiner rötlich-brauner Haare (Indumentum) bedeckt, die ihnen ein unverwechselbares Aussehen verleihen und von denen der Kolonialname "Rothaarige Hamata" abgeleitet wurde. Diese werden von kräftigen, passenden Flügeln begleitet, die sich über die gesamte Länge der Kannen erstrecken. Das Peristom kann von einem blassen Cremegelb über ein fast leuchtendes Gelbgrün (das einen auffälligen Kontrast zu den dunklen Kannen bildet) bis hin zu der leuchtenden und glänzenden rubinroten Farbe der auffälligen und hoch entwickelten sichelförmigen "Zähne" reichen, die wir so gut von N. hamata kennen. Diese bösartig aussehenden Zähne" säumen das Peristom und bilden eine Reihe nach innen gerichteter Haken, die sich allmählich nach vorne neigen, wenn der Hals des Peristoms ansteigt, um auf den Krugdeckel zu treffen. All diese Merkmale zusammengenommen ergeben ein kühnes und auffälliges Bild, das mit nichts anderem verwechselt werden kann. Sie sind unglaublich einzigartig und auffällig. Wenn N. diabolica sich verzweigt, bildet sie größere lineare Blätter und große, längliche obere Kannen aus. Die oberen Kannen sind zylindrisch, und anders als bei N. hamata bleiben die auffälligen Flügel erhalten, und die Peristomzähne" werden kleiner und nicht mehr so stark ausgeprägt. Auch die rote Färbung wird beibehalten, wobei die oberen Kannen wunderschön in verschiedenen Abstufungen von Gelbgrün, Orange und Rot gesprenkelt sind, einige Pflanzen sind ganz einheitlich rot. In vielerlei Hinsicht sind die Oberseiten viel beeindruckender und malerischer als die von N. hamata, wobei die Färbung manchmal an eine schlecht gemalte N. glabrata erinnert. Sie sind wirklich prächtig! Kulturrichtlinien:Licht: Indirektes oder gesprenkeltes Licht. Scheint eher schattige Standorte zu bevorzugen. Die Blätter röten sich leicht. Temperatur: Echte Hochland-/Ultrahochlandbedingungen. Benötigt kühle Nachttemperaturen. Verträgt keine hohen Temperaturen! Nährboden: Eine offene, moosige, aber gut durchlässige Mischung. Eine Mischung aus hochwertigem Sphagnum-Moos mit Perlit in Gartenbauqualität, etwas hochwertigem Torfmoos und Pinienrinde ist gut geeignet. Der Anteil von Sphagnum in der Mischung sollte idealerweise recht hoch sein. Achten Sie auf eine gute Drainage! Zusätzliche Hinweise zur Kultivierung: Benötigt hohe Luftfeuchtigkeit. Schwierigkeit: Diese Art ist recht anspruchsvoll und empfindlich, da sie sehr spezielle Bedingungen im Hochland benötigt, und selbst dann wächst sie recht langsam, besonders wenn sie jung ist. Es ist nicht einfach, diese Art gut zu kultivieren. Sie wird daher nur für erfahrene Züchter empfohlen. EXTREM BEGRENZTES ANGEBOT!
Nepenthes eymae zeichnet sich durch wunderschöne Trichterkannen im Langtrieb aus.
Diese Form aus Gunung Katopasa in Sulawesi formt deutlich grössere Kannen als viele andere N. glabrata Formen.Eine der schönsten und meist unterschätzten Kannenpflanzenarten.Die Bodenkannen von Nepenthes glabrata sind meistens eher dunkel mit hellen, cremefarbenen Flecken und gelblichem Peristom. Die Form ist sehr bauchig und die Kannenöffnung meist oval. Der echte Blickfang bei dieser Art sind jedoch die spektakulären Hochkannen. DIese sind trichterförmig mit cremefarbener, fast weisser Grundfarbe. Auf dem ganzen Kannenkörper und manchmal auch den Flügelleisten sind intensiv dunkelrote Flecken verteilt. Dies ergibt einen sehr starken Kontrast! Eine sehr attraktive, kleinbleibende Art, die in-situ auf 1600-2100 m.ü.M. in Sulawesi anzutreffen ist. Mit diesen eindrucksvollen Hochkannen gehört Nepenthes glabrata eindeutig zu meinen Lieblingsarten!
Nepenthes glabrata ist eine häufig unterschätzte Art aus dem Hochland von Sulawesi. Das Epitheton "glabrata" steht dabei für "haarlos" und bezeichnet die trichomfreien Blätter und Kannen, die Blätter können dabei fast künstlich aussehen. Während bei den rundlichen Bodenkannen mit dem ovalen Peristom die rote Netzzeichnung noch sehr dicht ist, ist diese bei den eindrucksvollen, zylindrisch-trichterförmigen Hochkannen stark zurückgebildet. Die weissen Hochkannen erhalten durch ihre zurückgebildete, intensive Rotzeichnung ein besonders edles, fast handgezeichnetes Aussehen.Bodenkannen zeigen noch ein relativ breites, gelbes Peristom, während die Hochkannen lediglich einen schmalen Ring bewahren, der die Kanne ziert. Die Art geht schnell in den Hochtrieb und klettert durch ein Terrarium oder Gewächshaus. Besonders attraktiv ist dabei die Pflanze durch Begleitvegetation klettern zu lassen.
Eine der bizarrsten Kannenpflanzenarten überhaupt! Während die Bodenkannen zu den schönen, stark-gerippten Kannentypen gehören, so sind die Hochkannen unvergleichlich in der Gattung. Die schwarz-braun (manchmal rötlich) gefleckten Bodenkannen zeigen, ähnlich wie bei N. tentaculata, einen Ring aus filiformen Anhängseln auf dem Kannendeckel, ein ovales schwarzes Peristom mit extrem ausgeprägten Zähnen und Rippen. Die Hochkannen sind jedoch grün mit roten Venen und den nach aussen gebogenen Zähnen, die an den geöffneten Schlund eines Ungeheuers erinnern. In der Natur kommt N. hamata in Sulawesi auf 1400-2500 m.ü.M. vor und gehört zu der N. hamata-Gruppe (N. muluensis, murudensis, glabrata, tentaculata). Bei den richtigen Bedingungen und sinnvoller Düngung wächst N. hamata relativ zügig.
Diese attraktive kleine Art ist auch als kleine Form von Nepenthes maxima bekannt.
Extrem seltene Art, die 2006 nur anhand einer bekannten Pflanze dokumentiert und 2009 beschrieben wurde. 2011 wurde eine neue Population mit ca. zwölf Individuen gefunden. Es ist ein grosses Glück diese Art in in vitro vermehren zu können, um sie hier anzubieten und die fragilen Wildbestände zu schonen.Die hier angebotenen Pflanzen haben tiefrote Bodenkannen, die von der Form her sehr an N. glabrata Bodenkannen erinnern. Die Hochkannen sind stark trichterförmig und elfenbeinfarben mit rotem Peristom und Kannendeckel.Die Art kommt auf 1400-2000 m.ü.M. vor.Trotz der starken Bedrohung in Natur, sind die hier angebotenen Pflanzen bedenkenlos zu erwerben, da sie durch in vitro Mikropropagation vielfach geklont wurden und die kleine Wildpopulation dadurch entlastet wird.
NEPENTHES UNDULATIFOLIA (SULAWESI)Finally Available!!!Nepenthes undulatifolia is a unique and incredibly rare species known from two remote mountains in South East Sulawesi. This species is instantly recognisable by its cute, tubby pitchers and the distinctive wavy leaf margins from which it gains its name (Undulating foliage). It grows in high altitude (1800m) montane mossy forests, rooted into clumps of sphagnum moss, either terrestrially or epiphytically on tree branches, as well as on open landslips and steep ridges rooted into laterite clay. In both cases populations are incredibly small and at severe risk from poaching. This is a typical highland plant, though seems to be faster growing than other highlanders. We are incredibly excited to finally have this available for the first time!!!Other than being incredibly rare and a special addition to any collection, N. undulatifolia is an incredibly unique and interesting plant, with many interesting features. The unique and instantly recognisable leaves have undulating edges terminating in rounded tips, with the pitcher tendrils separating from the lower surface of the leaf and before the leaf tip (peltate). This characteristic is well known from N. peltata and N. clipeata. The lower surfaces of the leaves themselves, as well as the stems, are covered in a fine but dense, smooth covering of furry white hairs (indumentum), which grows less dense as the vining stems climb. Lower pitchers (up to 9.5cm) are short, squat, tubby and rounded, with two bold frilled winds extending from the top, down the front to between half and the full length of the pitcher. The lower pitchers are somewhat variable in colour, and may be either a pale yellowish green to dark purple in colour, with dark, dense purple spots. The peristome is only slightly ridged and angles slightly into the almost round and horizontal, upward pointing, pitcher opening. The peristome ranges in colour from a striking yellow to a gorgeous red-purple, often darker towards the inner-edge of the peristome as it angles into the pitcher opening. The elegant upper pitchers (up to 9cm) grow on triangular, twisted vines up to 3m in length. They are arise from the tendril in a strong upward curve leading into a broadly funnel shaped pitcher which bulges out before contracting just below the pitcher opening and peristome, to create a bold ‘ballooning’ effect. These lack frilled wings but still possess two prominent ridges that run down the front of the pale yellow-green pitchers. The peristome is somewhat flattened and like in the lowers lines the round almost horizontal pitcher opening. This leads to a somewhat toilet-like appearance, superficially similar to N. jamban, N. eymae and a few other ‘toilet-bowl’ species from Sumatra. The peristome and pitcher lids are highlighted in orange-red which contrasts well with the pale pitcher body.Between its incredible rarity, unique and interesting leaves, unusual stems, furry coat and gorgeous pitchers, N. undulatifolia is a stunning addition, with the ability to be centrepiece to even the finest collection. Almost non-existent in nature, be a part of the story of this botanical masterpiece.Cultivation Guidelines:Light: Bright indirect or dappled light. Appears to appreciate lower light levels.Temperature: True highland conditions. Requires cool night time temperatures.Growing medium: An open, mossy but well-draining mix. A mix of high quality sphagnum moss with horticultural-grade perlite, a bit of good quality peat-moss and pine bark works well. The proportion of Sphagnum in the mix should ideally be quite high.Extra notes on Cultivation: Appreciates high humidity levels. A fairly fast grower for a highland plant.A LIMITED number of individual/unique clones from SEED (ISC) are available!
Die legendäre Nepenthes x "Smilodon", eine Hybride aus N. hamata und N. diabolica, früher bekannt als N. sp. "Red hairy hamata". Wie die alte Trivialbezeichnungen von N. diabolica bereits aussagt, sind sich beide Arten sehr ähnlich. Beide stark gezahnt, N. hamata schwarz, N. diabolica rot und extrem haarig, selbst auf den Kannen. Die gefragte N. x "Smilodon" zeigt sehr dunkle, violette Kannen mit einer samtartigen Aussenseite und pechschwarzem, glänzenden Peristom und auffällig grossen Zähnen. Der Deckel ist behaart.Erste Erfahrungen mit der Hybriden zeigen eine sehr schnellwachsende Pflanze, bei der markante Blattsprünge nicht selten sind. Auch von der Empfindlichkeit von N. diabolica ist bei der Hybride nichts mehr zu merken.
Eine von vielen Hobbyisten lang ersehnte Art im Hobby.Nepenthes nigra wurde 2011 in Sulawesi gefunden und beschrieben. Die Kannen sehen einer zahnlosen N. hamata sehr ähnlich, eine nahe Verwandtschaft zu der Art besteht. Der Name "nigra" steht für "schwarz" und bezieht sich auf die weitestgehend schwarze Färbung der Kannen. Die Bodenkannen sind schwarz mit hellgrünen Flecken, schwarzem Peristom und dunkler Kanneninnenseite, die Hochkannen sind insgesamt heller und haben einen fast rechteckigen Querschnitt. Hübscher, kontrastreicher Hochländer, mit einer Höhenverbreitung von 1500-2700 m.ü.M..
Der zweite Klon dieser extrem seltenen Nepenthes sp.Nepenthes pitopangii ist extrem bedroht., da die Artbeschreibung nur anhand eines bekannten Individuums stattfand und erst Jahre später eine zweite kleine Population mit ca. zwölf Pflanzen gefunden wurde.Die Bodenkannen dieser Art erinnern von der Form und Zeichnung sehr stark an N. glabrata sind jedoch tiefrot, die Hochkannen sind einzigartig trichterförmig. Diese speckled Form hat gelb-grüne Hochkannen mit rotem Fleckenmuster, rotem Peristom und rötlich-grünem Deckel.Trotz dem hohen Gefährdungstatus dieser Art in Natur, können die hier angebotenen Pflanzen ohne schlechtes Gewissen übernommen werden, da diese aus verantwortungsvoller in vitro Mikropropagation stammt und damit Naturbestände nicht belastet.