Neuheiten - Sommer 2026
Bei dieser schönen Aufsammlung handelt es sich um eine Art aus dem Formenkreis von Hydnophytum petiolatum. Auffallend sind die sehr stark verdickten Nodien (Blattknoten).Neu!
Der Caudex dieser Form ist im Vergleich zu Hydnophytum moseleyanum Typ 2 (Wasior, Irian Jaya) deutlich flacher und besitzt zahlreiche kleine Öffnungen.
Im Gegensatz zum Typ 1 aus der Gegend von Wasior, besitzt dieser Typ einen aufrechteren Caudex mit größeren Löchern und dunklere glänzendere Blätter. Recht untypisch für Hydnophytum moseleyanum!
Die klare Abtrennung von Myrmecodia erinacea und alata ist sehr schwierig , da man Übergangsformen findet. Normalerweise hat M. erinacea eher schmale Blätter mit gewellten Blatträndern, sowie eine unebene quasi geprägte Blattfläche während M. alata eher breite, glatte und ungewellte Blätter besitzt. Die Abtrennung ist bei einigen Aufsammlungen aber fast unmöglich. Ich habe zahlreiche Standortformen in meiner Sammlung und werde in den nächsten Jahren einige davon anbieten.In diesem Fall handelt es sich um eine recht eindeutige M. alata , die oberhalb von Nabire gesammelt wurde. Die Form ist auffallend stark bedornt.
Myrmecodia schlechteri ist eine recht variable und weit verbreite Art aus mittleren Höhenlagen.Dieser Typ besitzt viel kräftigere Caudices im Vergleich zu Typ 2 vom selben Standort.Meiner Erfahrung nach wachsen die Pflanzen sowohl unter ausgesprochenen Tiefland- wie auch Hochlandbedingungen problemlos.
Myrmecodia schlechteri ist eine recht variable und weit verbreite Art aus mittleren Höhenlagen.Dieser Typ vom selben Standort wie Typ 1 hat deutlich länglichere Caudices.Meiner Erfahrung nach wachsen die Pflanzen sowohl unter ausgesprochenen Tiefland- wie auch Hochlandbedingungen problemlos.
Myrmecodia jobiensisMyrmecodia jobiensis Becc. ist eine myrmekophytische Art der Familie Rubiaceae, die in Westneuguinea vorkommt und epiphytisch in tropischen Tieflandwäldern wächst. Innerhalb der Gattung steht sie Myrmecodia erinacea und Myrmecodia alata nahe.Charakteristisch für die Art ist ein länglich-zylindrischer bis keulenförmiger, graubrauner, glatter Caudex ohne Längsrippen. Die Eingangsöffnungen der Ameisenkammern sind in charakteristischen bogenförmigen Reihen angeordnet, welche deutliche Wölbungen umrahmen. Die kräftigen, überwiegend verzweigten Dornen sitzen vorwiegend auf den Wölbungen zwischen den bogenförmig angeordneten Eingangsöffnungen. Die meist unverzweigten Sprosse tragen kräftige, aber relativ weiche, unverzweigte Dornen, die die Alveolen dicht umsäumen. Die Blätter sind schmal elliptisch bis lanzettlich, ledrig, mit verschmälerter Basis und lang zugespitzter Spitze. Der Mittelnerv ist auf der Blattunterseite deutlich gekielt und tritt als scharfe, leistenförmige Erhebung hervor.
Sieht eigentlich wie eine gefleckte Nepenthes chaniana aus. Sehr schön!
Nepenthes edwardsiana ist die Königin aller Nepenthes, die vor über einem Jahrhundert an den Hängen des Mount Kinabalu entdeckt wurde und die man später auch auf dem Mount Tambuyukon fand. Sie wächst in Höhenlagen von 1600-2700 Metern, sowohl als Landpflanze, Epiphyt und Lithophyt. Diese Art ist wirklich ein Muss für jeden ernsthaften Sammler und bedarf kaum einer Einführung! Nepenthes edwardsiana ist eine der größten Arten der Gattung, die bis zu fünfzig Zentimeter hohe Kannen bildet. Sie hat eines der am weitesten entwickelten Peristome aller Nepenthes, das normalerweise blutrot gefärbt ist, während die Kannen in verschiedenen Gelbtönen bis hin zu Kastanienbraun erscheinen. Die Kannen sind an der Basis bauchig, und der zylindrische Körper geht in die massiven Zähne am Peristom über. Die oberen Kannen sind den unteren recht ähnlich, doch fehlen den oberen Kannen die Flügel, sie sind größer und haben eine röhrenförmige Form. Kulturrichtlinien: Licht: Helles, indirektes oder gedämpftes Licht, Blätter färben sich leicht rot. Temperatur: Mittel- bis Hochlandbedingungen. Diese Art mag keine extrem kalten Nachttemperaturen und kann im Vergleich zu anderen Hochlandnepenthes auch wärmere Tage vertragen. Substrat: Eine sehr gut durchlässige und luftige Mischung. Gut geeignet ist eine Mischung aus Sphagnum mit einem hohen Anteil an Perlit oder Rinde in Gartenbauqualität oder eine rein anorganische Mischung aus Kanuma, Akadama und Lavagestein. Zusätzliche Hinweise zur Kultur: Von den gezähnten Arten ist diese im Allgemeinen am einfachsten zu kultivieren. Achtung - mögliche Einkreuzungen von Nepenthes villosa ist nicht ausgeschlossen!!!
Nepenthes gracillima wurde lange mit Nepenthes ramispina verwechselt. Hierbei handelt es sich um die echte Art. Neuheit!
Eine sehr schöne Kreuzung aus Nepenthes platychila mit ihrem breiren ausgebreiteten Peristom und Nepenthes hamata mit ausgeprägten Peristom-Rippen und Zähnen.
Eine ältere Hybride von Exotica Plants. Sehr attraktiv und unkompliziert.
Das Ziel dieser Kreuzung sind ausgeprägtere Peristom-Rippen von Nepenthes edwardsiana und sehr gestreckte Kanne von Nepenthes murudensis zu vereinen..
Eine alte bewährte Kreuzung von EP (Australien).
Sehr schöne Kreuzung von Shinya Yamada aus Japan!Die Hybride vereint die Highlights der beiden Eltern in nahezu perfekter Weise!
Schöne Kreuzung von Shinya Yamada aus Japan!
Nepenthes villosaNepenthes villosa Hook.f. ist eine Nepenthes-Art, die ausschließlich auf dem Mount Kinabalu und dem benachbarten Mount Tambuyukon in Sabah (Borneo) vorkommt. Sie wächst terrestrisch in moosreichen Bergwäldern und im Gipfelbereich auf ultramafischen Böden in Höhenlagen von etwa 2.300–3.240 m.Charakteristisch sind die gedrungenen, kräftigen Kannen mit einem außergewöhnlich breiten, stark gerippten Peristom. Dessen lange, nach innen gerichtete Rippen verleihen der Kannenöffnung ein gezähntes Erscheinungsbild. Kannen, Blätter und Sprosse sind dicht mit langen, rostbraunen Haaren besetzt – ein Merkmal, auf das auch das Artepitheton villosa („zottig“, „langhaarig“) Bezug nimmt. Von den nah verwandten Arten Nepenthes edwardsiana und N. macrophyllaunterscheidet sich N. villosa insbesondere durch ihre dichte Behaarung und das breite, kräftig gerippte Peristom.Die Kultur ist recht anspruchsvoll. Es handelt es sich um eine echte Hochlandart. Kühle Nächte sind zwingend erforderlich!In diesem Sammler-Set können Sie sich 4 unterschiedliche Klone dieser wunderbaren Art zusammenstellen - 20% reduziert gegenüber dem Listenpreis!Dazu kommt optional mein alter Klon JG01 - 50% reduziert!
Stellen Sie sich eine schöne Auswahl Ameisenpflanzen zu stark reduzierten Preisen zusammen!Sie können maximal 5 Hydnophytum (Minimum 2), 5 Myrmecodia (Minimum 2) und 5 Lecanopteris (Minimum 2) wählen. Optional können Sie noch 3 Myrmephytum und/oder Squamellaria hinzufügen.
Stellen Sie sich eine Sammlung aus 5 bis 10 nicht alltäglichen Nepenthes-Hybriden zusammen.Reduziert um 30% gegenüber den Listenpreisen!
Möglicherweise handelt es sich um eine Form von Hydnophytum hailans. Schöne unregelmäßig geformte Knolle.Neuheit!
Dies ist eine sehr interessante Art, die zur Gruppe von Hydnophytum radicans gehört. In Jebb & Huxlex (Blumea 64, 2019) sind sowohl sehr schmale, wie auch relativ breitblättrige Formen dieser Art erwähnt. Die schmalblättrigen Formen sowie das Verbreitungsgebiet passen gut. Allerdings ist bei Jebb von unverzweigten Infloreszenzen die Rede. was bei meinen Pflanzen nicht durchgehend zutrifft.In jedem Fall eine wunderbare Neuheit!Hydnophytum albertisiiHydnophytum albertisii Becc. ist eine myrmekophytische Art der Familie Rubiaceae, die in den Provinzen Western, Southern Highlands und Gulf in Papua-Neuguinea vorkommt und epiphytisch in Wäldern wächst. Die Besiedlung des Caudex durch Ameisen wird angenommen, ist jedoch bislang nicht direkt dokumentiert.Charakteristisch für die Art ist ein kleiner, glatter Caudex mit deutlich lippenförmigen Eingangsöffnungen. Die mehreren, wenig verzweigten Sprosse sind vierkantig und besitzen vier auffällige, flügelartige Längsleisten. Die Blätter sind schmal länglich-lanzettlich bis oblong-lanzettlich, ledrig, mit keilförmig verschmälerter Basis und lang zugespitzter Spitze. Der Blattrand ist ganzrandig, der Mittelnerv deutlich hervortretend; die kurzen Blattstiele sind leicht geflügelt. Die paarigen Blütenstände stehen an kurzen Blütenstandsstielen und tragen weiße, heterostyle Blüten.
Eine relativ kleine und kompakte Form Form dieser weit verbreiteten Art aus Neuguinea.
Hydnophytum radicansHydnophytum radicans Becc. ist eine epiphytische Art der Familie Rubiaceae, die in den Tieflandregenwäldern Neuguineas vorkommt. Sie wächst auf Baumstämmen und Ästen in feuchten Wäldern und bildet einen knollenartigen Caudex mit einem verzweigten Hohlraumsystem. Im Gegensatz zu vielen anderen Vertretern der Hydnophytinae werden die Hohlräume überwiegend nicht von Ameisen, sondern von verschiedenen Wirbellosen und gelegentlich auch kleinen Reptilien besiedelt.Charakteristisch für H. radicans sind die runden, unverzweigten Sprosse, die großen, breit elliptischen bis verkehrt-eiförmigen, ledrigen Blätter mit deutlich hervortretender Mittelrippe sowie die paarweise angeordneten, reich verzweigten Blütenstände. Diese stark verzweigten Infloreszenzen sind das wichtigste Bestimmungsmerkmal der Radicans-Gruppe innerhalb der Gattung Hydnophytum. Ein weiteres Merkmal einiger Aufsammlungen ist die Ausbildung kleiner sekundärer Caudices entlang der Wurzeln, wodurch sich die Pflanze vegetativ ausbreiten kann.Die Pflanzen dieser eindrucksvollen Form besitzen einen sehr glatten und aufrechten Caudex mit nur wenigen, sehr großen Öffnungen.
Hydnophytum ramispinumHydnophytum ramispinum Becc. ist eine epiphytische Art der Familie Rubiaceae, die in den Bergregenwäldern Neuguineas vorkommt. Sie wächst auf Baumstämmen und Ästen in feuchten Wäldern höherer Lagen und bildet einen knollenartigen Caudex mit einem verzweigten Hohlraumsystem. Die Hohlräume werden überwiegend von verschiedenen Wirbellosen besiedelt und sind – im Gegensatz zu vielen anderen Vertretern der Hydnophytinae – nur selten von Ameisen bewohnt.Charakteristisch für die Art ist der Caudex, der starre, sternförmig verzweigte Wurzeldornen ausbildet – ein innerhalb der Gattung einzigartiges Bestimmungsmerkmal. Weitere diagnostische Merkmale sind die schmalen bis elliptischen, ledrigen Blätter sowie die paarig angeordneten, weißen, vierzähligen Blüten mit kurzer Kronröhre. Die Früchte sind kleine, rote Beeren.Eine absolut fantastische Neueinführung! Nachdem ich früher irrtümlicherweise eine noch unbeschriebene Art als Hydnophytum ramispinum bzw. H. cf. ramispinum angeboten hatte, handelt es sich hierbei um die echte Art.In der Kultur sind die Pflanzen unkompliziert aber wachsen leider recht langsam.Ich kultiviere die Pflanzen aufrecht in Töpfen, in der Natur hängen aber die Caudices senkrecht nach unten.Nur wenige Sämlinge verfügbar!